Monatsarchiv für Februar 2010

Mit einer “Böhse Onkelz”-Coverband gegen Rechts rocken?!

Das Speicher-Veranstaltungszentrum in Rössing hat ein Imageproblem. Seitdem mehrere Oi-Konzerte dort statt fanden, an denen etliche Neonazis teilgenommen haben, stehen die Veranstalter_innen unter Druck.

Jetzt will der Speicher mit einem Rock gegen Rechts Stellung beziehen -und lädt dazu ausgerechnet eine Coverband der “Böhsen Onkelz” ein. Weiterlesen…?

Donnerstag, 18 Februar 2010 um 02:36. Kategorie: Allgemein

Keine OI-Konzerte mehr im Speicher

Nachdem am 7. November 2009 ein Oi-Konzert der “Bootboys Hildesheim” im Speicher in Rössing stattfand, bei dem mal wieder “eine nicht unerhebliche Anzahl rechtsmotivierter Männer und Frauen” bei Polizeikontrollen festgestellt wurden, schlugen die Wellen hoch.

Die Betreiber_innen versuchten zunächst zu beschwichtigen.
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Sonntag, 14 Februar 2010 um 03:38. Kategorie: Antifaschismus,Oi-Szene & Nazis

Kungebung: Für die Rückkehr Gazales – 10.2., 17h Jakobi-Kirche

Am 10.02.2005 wurde die damals im dritten Monat schwangere Gazale Salame mit ihrer einein-halbjährigen Tochter in die Türkei abgeschoben, während ihr Ehemann Ahmed Siala ihre beiden älteren Töchter zur Schule brachte. Weil Gazale, die zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern im Jahr 1990 aufgrund des Bürgerkriegs im Libanon ein Bleiberecht erhielt, zwar aus dem Libanon stammt, aber als kleines Mädchen in den 80er Jahren zeitweise auch in der Türkei gelebt hat, entzog ihr der Landkreis Hildesheim nach 17-jährigem Aufenthalt in Deutschland die Aufenthaltsgenehmigung und schob sie in die Türkei ab. Seitdem lebt die Familie getrennt voneinander.

Gazale lebt nun mit ihren beiden Kindern in Izmir. Laut ihren behandelnden Ärzten leidet sie aufgrund ihrer Situation unter starken Depressionen. Auch ihre in der BRD lebenden Töchter leiden unter dem Abschiebetrauma und müssen psychologisch behandelt werden.
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Donnerstag, 4 Februar 2010 um 12:55. Kategorie: Abschiebung,Gazale Salame,Rassismus

Info-Update zu Mumia Abu-Jamal

Am 19. Januar 2010 fiel die langerwartete Entscheidung über den Todesstrafenantrag gegen Mumia am US Supreme Court. Wie so oft überschlugen sich Pressemeldungen mit allerlei Ungereimten.

Hier noch mal eine Zusamenfassung der aktuellen Situation:

Es gibt KEIN neues Verfahren für Mumia Abu-Jamal!

Im Gegenteil: dem Antrag der Staatsanwaltschaft wurde insofern entsprochen, als das die Umwandlung der Todesstrafe in Lebenslänglich (so entschieden 2001 und 2008 an Bundesgerichten) aufgehoben wurde. Formal wurde der Fall ans 3. Bundesberufungsgericht zurück verwiesen mit der eindeutigen Empfehlung, die Todesstrafe auszusprechen.
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Mittwoch, 3 Februar 2010 um 05:01. Kategorie: Mumia Abu-Jamal,Rassismus