Monatsarchiv für Mai 2007

Was ist die Bürgerinitiative für Zivilcourage?

Die sog. „Bürgerinitiative für Zivilcourage“ (BfZ) ist ein Versuch der Faschisten, ihre rassistische und menschenverachtende Propaganda, unter dem Deckmantel einer sozialen Bürgerinitiative, in die Mitte der Bevölkerung zu streuen. Es werden Themen jeglicher Fasson mit den faschistischen Inhalten vermischt. So sammelte die Hildesheimer BfZ im Oktober 2005, in Manier der hitlerschen Arbeitseinsätze, Müll im Hildesheimer Stadtgebiet, in der Hoffnung, dass sich „die Bürger Hildesheims mit der Aktion identifizieren könnten“.
Weiterhin vermeiden es die „Bürgerinitiativen für Zivilcourage“, die es mittlerweile in Hildesheim, in Schaumburg im Harz und in Wolfsburg gibt, ihre rassistischen Hetze beim Namen zu nennen. So schreiben sie: „wenn wir weiterhin tatenlos zusehen, wie man die multikulturelle Gesellschaft vorantreibt, wird es nicht mehr lange dauern und die demographische Katastrophe ist nicht mehr aufzuhalten“. Was hinter dieser scheinbar harmlosen Äußerung steckt, offenbart sich beim zweiten Mal hinschauen. Es soll gegen Menschen nicht-deutscher Herkunft „mit Taten“ vorgegangen werden. Was Faschisten unter Taten verstehen, wissen wir nicht erst seit dem Pogrom von Rostock Lichtenhagen.
Diese Faschisten sind besonders gefährlich, denn sie versuchen, Akzeptanz durch „ganz normale“ AnwohnerInnen zu finden. Diese Akzeptanz der Bevölkerung öffnet den Faschisten Tür und Tor für Gewalt gegen Homosexuelle, Obdachslose, „Ausländer“, Juden/Jüdinnen, Linke und alle Andersdenkenden.

Quelle: www.revolution-wolfsburg.de.vu

Dienstag, 8 Mai 2007 um 10:06. Kategorie: Allgemein